Innovatonspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung 2005 ein Projekt von Schweisfurth-StiftungKöln Messe
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Die Preisträger 2003

Riedenburger Brauhaus

Auszeichnungspreis „Rohstoffart und -erzeugung“ für Riedenburger Brauhaus beim „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“

Bundesverbraucherministerin Renate Künast ehrte auf der ANUGA 2003 in Köln die Gewinner des Wettbewerbs „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“. Initiiert vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft als Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, hatten sich insgesamt 48 Betriebe daran beteiligt. Neben drei Hauptpreisen wurden auch fünf Auszeichnungspreise verliehen – einen dieser Preise bekam das Riedenburger Brauhaus, Michael Krieger KG: Das Unternehmen wurde für seine besonderen innovativen Leistungen im Bereich „Rohstoffart und -erzeugung“ prämiert.

Riedenburger Brauhaus
Foto: Riedenburger Brauhaus, Michael Krieger KG

Die Riedenburger Brauerei zeichnete sich nach Ansicht der zehnköpfigen Jury in erster Linie dadurch aus, dass sie in Vergessenheit geratene, wertvolle Getreidesorten wieder entdeckt und daraus neuartige Spezialbiersorten entwickelt hat. Schon seit 1866 familiär betrieben, hat sich das Brauereiunternehmen unter der Regie von Michael und Martha Krieger seit 1992 mit der Herstellung von ökologischen Bierspezialitäten befasst. Heute besteht die Produktpalette zu 100 Prozent aus Öko-Bieren – hergestellt beispielsweise aus den Urgetreiden Einkorn, Emmer und Dinkel. Einkorn und Emmer waren praktisch nicht mehr verfügbar und mussten in enger Kooperation mit Bio-Landwirten über Jahre hinweg erst wieder angebaut werden. Ebenso wie Dinkel sind gerade diese Getreidearten für den ökologischen Anbau geeignet, da sie robust und anspruchslos sind; darüber hinaus verfügen sie über ein ausgeprägtes, interessantes Geschmacksprofil. Ihr überaus hoher Eiweißgehalt erfordert von den Bierbrauern allerdings ein hohes Maß an technologischem Know-how und führte zu einem speziell entwickelten Herstellungsverfahren: Die Brauerei am Rande des bayerischen Ortes Riedenburg verzichtet auf jegliche Filtration seiner Öko-Biere – die Biere sind naturtrüb und gut haltbar.

Die Bewerbung um den „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“ war in fünf Bereichen möglich gewesen: Technologie und Verfahren, Rohstoffart und -erzeugung, Marketing, Umweltleistungen, Kulturelles und Soziales. Die Hauptpreisträger – Neumarkter Lammsbräu, Teutoburger Ölmühle und Chiemgauer Naturfleisch – hatten sich auf mindestens zwei dieser Gebiete als vorbildlich innovativ erwiesen, die fünf weiteren Preisträger wie beispielsweise die Riedenburger Brauerei hoben sich in einer einzelnen Kategorie hervor.

Bundesverbraucherministerin Renate Künast ehrte auf der ANUGA 2003 in Köln die Gewinner des Wettbewerbs „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“. Initiiert vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft als Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, hatten sich insgesamt 48 Betriebe daran beteiligt. Neben drei Hauptpreisen wurden auch fünf Auszeichnungspreise verliehen – einen dieser Preise bekam das Riedenburger Brauhaus, Michael Krieger KG: Das Unternehmen wurde für seine besonderen innovativen Leistungen im Bereich „Rohstoffart und -erzeugung“ prämiert.

Die Riedenburger Brauerei zeichnete sich nach Ansicht der zehnköpfigen Jury in erster Linie dadurch aus, dass sie in Vergessenheit geratene, wertvolle Getreidesorten wieder entdeckt und daraus neuartige Spezialbiersorten entwickelt hat. Schon seit 1866 familiär betrieben, hat sich das Brauereiunternehmen unter der Regie von Michael und Martha Krieger seit 1992 mit der Herstellung von ökologischen Bierspezialitäten befasst. Heute besteht die Produktpalette zu 100 Prozent aus Öko-Bieren – hergestellt beispielsweise aus den Urgetreiden Einkorn, Emmer und Dinkel. Einkorn und Emmer waren praktisch nicht mehr verfügbar und mussten in enger Kooperation mit Bio-Landwirten über Jahre hinweg erst wieder angebaut werden. Ebenso wie Dinkel sind gerade diese Getreidearten für den ökologischen Anbau geeignet, da sie robust und anspruchslos sind; darüber hinaus verfügen sie über ein ausgeprägtes, interessantes Geschmacksprofil. Ihr überaus hoher Eiweißgehalt erfordert von den Bierbrauern allerdings ein hohes Maß an technologischem Know-how und führte zu einem speziell entwickelten Herstellungsverfahren: Die Brauerei am Rande des bayerischen Ortes Riedenburg verzichtet auf jegliche Filtration seiner Öko-Biere – die Biere sind naturtrüb und gut haltbar.

Die Bewerbung um den „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“ war in fünf Bereichen möglich gewesen: Technologie und Verfahren, Rohstoffart und -erzeugung, Marketing, Umweltleistungen, Kulturelles und Soziales. Die Hauptpreisträger – Neumarkter Lammsbräu, Teutoburger Ölmühle und Chiemgauer Naturfleisch – hatten sich auf mindestens zwei dieser Gebiete als vorbildlich innovativ erwiesen, die fünf weiteren Preisträger wie beispielsweise die Riedenburger Brauerei hoben sich in einer einzelnen Kategorie hervor.

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modem conclusa public relations gmbh,
Jutastraße 5, 80636 München
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T. 089-746 308 35, F. 089-18 97 91 98
arndt@modemconclusa.de

 

Aktuell   04.02.2012

Der Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung wurde am 15.10.2007 um 12 Uhr auf der Anuga
(13.-17.10.2007)
in Köln von der Parlamentarischen Staatssekretärin
Ursula Heinen übergeben.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

 

 

 

Einkorn, Emmer, Dinkel
drei in Vergessenheit geratene, für den ökologischen Anbau aber besonders geeignete Getreidesorten wurden von Braumeister Michael Krieger des Riedenburger Brauhauses aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Er förderte den Wiederanbau und entwickelte spezielle Brauverfahren für diese Getreide, die neue Spezialbiersorten zu Tage brachten. Für sein Engagement erhielt das Unternehmen von Bundesverbraucherministerin Renate Künast den Auszeichnungspreis „Rohstoffart und -erzeugung“ des „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“. Der Preis wurde am 11.10.2003 auf der ANUGA in Köln überreicht (3 Hauptpreise, 5 Auszeichnungspreise).

Preisverleihung Riedenburger Brauerei
Bundesverbraucherministerin
Renate Künast, Martha und Michael Krieger, Riedenburger Brauhaus

Ministerin Künast überreichte den Preis auf dem Messestand „Spezial Ökologischer Landbau und Verarbeitung“ des Bundesministeriums. Auf einer Fläche von 500 Quadratmeter konnten die Besucherinnen und Besucher während der ANUGA das Neueste über das ständig wachsende Bio-Produktsortiment in Deutschland erfahren. Neben reichhaltigen Informationen in Wort und Bild bot die Schauküche der United Cooks of Nature, einer Vereinigung von Spitzenköchen, die überwiegend mit Bio-Produkten kochen, kulinarische Kostproben aus der Bio-Küche.