Innovatonspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung 2005 ein Projekt von Schweisfurth-StiftungKöln Messe
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Teutoburger Ölmühle

Teutoburger Ölmühle mit „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“ ausgezeichnet

Bundesverbraucherministerin Renate Künast zeichnete auf der ANUGA 2003 in Köln die Teutoburger Ölmühle mit einem der beiden ersten Hauptpreise des Wettbewerbs „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“ aus. Das Unternehmen im westfälischen Ibbenbüren hatte sich an dem vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im Februar 2003 initiierten Innovationspreis beteiligt, der Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau ist. Hauptkriterium für den Spitzenplatz der Teutoburger Ölmühle – den sie sich mit dem ebenfalls gekürten Neumarkter Lammsbräu teilt – war der hohe Neuwert einer verfahrenstechnischen Innovation zur Rapsöl-Herstellung. Auch der nachhaltig wertvolle Beitrag in punkto Umweltschutz, Rohstoffe und Verbraucherakzeptanz wurde von der zehnköpfigen Expertenjury als vorbildlich beurteilt.

Teutoburger Ölmühle
Foto: Klaus Maria Menkhaus

Die Teutoburger Ölmühle ist eine Besonderheit für sich: Entstanden aus der jahrelangen Forschungsarbeit von
Dr. Michael Raß zusammen mit Prof. Dr. Ing. Felix H. Schneider und Dr. Christian Schein an der Universität Essen, wurde das Werk Anfang 2001 ausschließlich zur Herstellung hochwertiger kaltgepresster Speiseöle gegründet. Umweltgesichtspunkte spielten im betrieblichen Gesamtkonzept von Anfang an eine große Rolle.
So bewarb sich das Unternehmen jetzt auch in allen vom Bundesministerium vorgegebenen fünf Bereichen – Technologie und Verfahren, Rohstoffart und -erzeugung, Marketing, Umweltleistungen, Kulturelles und Soziales. Ausschlag für die Auszeichnung als Hauptpreisträger gab eine Innovation im Bereich „Technologie und Verfahren“: das seit Januar 2002 neue, weltweit einzigartig ökologisch ausgerichtete Pressverfahren, das die Teutoburger zur Herstellung anfangs von Raps-, mittlerweile auch von Sonnenblumen-Kernölen aus kontrolliert biologischem Anbau kreiert haben.
Die Neuentwicklung bezieht sich auf eine Technik, bei der die Rapssaat – anders als bei den herkömmlichen Verfahren – zunächst geschält wird. Anschließend werden Kerne und Schalen getrennt verarbeitet: Aus der ersten schonenden Pressung der Kerne entsteht ein hochwertiges, direkt verzehrfähiges Rapsöl mit hervorragender Speiseölqualität. Das Öl der zweiten Pressung findet Verwendung als Futteröl und ist Rohstoffbasis für ökologische Wasch- und Schmierstoffe. Mit dem aus den Schalen abgepressten minderwertigen Öl wird ein pflanzenöltaugliches Blockheizkraftwerk mit ca. 270 kW Leistung betrieben.
Das wiederum stellt die Versorgung der Ölmühle mit elektrischer und thermischer Energie sicher. Absolut energieautark also – und Grund genug, dies als besonderen Verdienst im Innovationsfeld „Umweltleistungen“ zu werten.

Daneben wurden die drei Gesellschafter Dr. Michael Raß, Dr. Christian Schein und Wilhelm Kortlüke des Existenzgründungsunternehmens auch für ihr Engagement zu Gunsten des Raps-Anbaus in Deutschland gewürdigt. Denn Raps ist nicht nur wichtige Proteinquelle im Biofutter und wertvolle Alternative im Treibstoffsegment, Rapsöl gilt vor allem auch als geschmacklicher Gewinn für die Küche und als ein ernährungsphysiologisch wertvolles Produkt.
So verfügt das kalt gepresste Raps-Kernöl etwa der Marke Organic der Teutoburger Ölmühle über wenig gesättigte Fettsäuren, einen hohen Gehalt an einfach gesättigter Ölsäure und ein optimales Verhältnis von essentiellen Omega 6- zu Omega 3-Fettsäuren, was sich günstig für Herz und Gefäße auswirkt und sogar den bisherigen Superstar Olivenöl übertrifft. „Rund um Ibbenbüren ist auf Grund der vertraglichen Kooperation von Landwirten mit der Teutoburger Ölmühle ein mittlerweile vermehrter Anbau von Raps zu erkennen“, so die Jury, „und das unter deutlich verbesserten Konditionen für die Landwirtschaft.“ Ein Aspekt, der mit Blick auf den „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“ einen weiteren Bonus für die rundum positive Bewertung der Ibbenbürener Bewerbung brachte.

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Jutastraße 5, 80636 München
Feline Arndt
T. 089-746 308 35, F. 089-18 97 91 98
arndt@modemconclusa.de

 

Aktuell   08.09.2010

Der Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung wurde am 15.10.2007 um 12 Uhr auf der Anuga
(13.-17.10.2007)
in Köln von der Parlamentarischen Staatssekretärin
Ursula Heinen übergeben.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

 

 

 

Mit ihrem innovativen Pressverfahren
entlockt die Teutoburger Ölmühle der Rapssaat alles, was sie zu bieten hat: hochwertiges Speiseöl, Rohstoff für ökologische Wasch- und Schmierstoffe und Energie für das hauseigene Blockheizkraftwerk. Ein bestechendes Gesamtkonzept, für das Geschäftsführer Dr. Michael Raß (im Bild an der Ölpresse) stellvertretend für sein Unternehmen von Bundesverbraucherministerin Renate Künast den ersten Hauptpreis des „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“ am 11.10.2003 auf der ANUGA in Köln entgegennahm.

Preisverleihung Teutoburger Ölmühle
Bundesverbraucherministerin
Renate Künast, Dr. Michael Raß, Teutoburger Ölmühle

An der Ausschreibung zum „Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung“ beteiligten sich insgesamt 48 Firmen, 13 Betriebe waren dabei in die engere Wahl gekommen. Die drei Hauptpreise, die Bundesverbraucherministerin Künast während der ANUGA 2003 vergab – dritter wurde die Chiemgauer Naturfleisch GmbH – sind Kunstwerke der international renommierten Künstlerin Sonja Alhäuser. Sie malte für die drei Hauptpreisträger Bilder, die die Verarbeitungsprozesse der jeweiligen Preisträger zum Thema haben. Fünf weitere Unternehmen bekamen für herausragende Leistungen in einem der Innovationsfelder einen Auszeichnungspreis.
Idealen Rahmen für die Preisverleihung bot der Messestand „Spezial Ökologischer Landbau und Verarbeitung“ des Bundesministeriums. Auf einer Fläche von 500 Quadratmeter konnten die Besucherinnen und Besucher Aktuelles über das ständig wachsende Bio-Produktsortiment in Deutschland erfahren. Neben reichhaltigen Informationen in Wort und Bild bot die Schauküche der United Cooks of Nature, einer Vereinigung von Spitzenköchen, die überwiegend mit Bio-Produkten kochen, kulinarische Kostproben aus der Bio-Küche.